
Österreich als Sicherheitsland:
Die Grundausbildung, von UDI und von SSI wurde nach Ö-Norm
zertifiziert. Österreich war das erste europäische Land in dem die
Tauch-Sicherheitsrichtlinien genormt waren. Nach Inkrafttreten de CEN-Normen wird SSI auch
eine europäische Zertifizierung anstreben.
UDI United Diving Instructors
Der Sitz der United Diving Instructors (abgekürzt UDI )war
ursprünglich in Amerika beheimatet.
UDI - Central - Secretary : H.G. Golzing, Cronwell, California
Diese amerikanische Organistion wurde 1983 in Californien gegründet.
Durch die Attraktivität der aufbauenden Tauchkurse - Step by Step - erfreut sich diese
Taucherausbildung einer immer größer werdenden Beliebtheit.
Im Jahr 1988 hat sich diese Vereinigung mit dem 1. Berufstauchlehrerverband (abgekürzt
ÖBV) in Verbindung gesetzt, um auch in Europa Fuß zu fassen.
Gegen Ende 1988 wurde die Zentrale Europa und die Landesgeschäftsstelle
Österreich gegründet. Im Jahre 1989 wurden in Deutschland und der Schweiz, im Jahr 1997
in Slowenien und Kroatien und im Jahr 1998 in Tschechien UDI Landesgeschäftsstellen
eröffnet. Diese haben die Aufgabe die UDI Instructoren mit UDI Materialien auf einfache
Art zu versorgen und repräsentieren somit UDI im jeweiligen Land.
Peter Dolezyk (vielen in der Taucherszene bekannt als Dolly) übernahm ab Oktober 2000 den
Verband United Diving Instructor - UDI.
Der Sitz der Zentrale wurde somit nach Deutschland verlegt.
UDI erkennt gleichwertige Brevetstufen anderer Verbände an. Ebenso werden auch
Tauchlehrer anderer Verbände, welche dem Standard eines UDI Instructors
entsprechen anerkannt. Man steht auf dem Standpunkt, dass sie ihre Qualifikation durch die
getätigten Ausbildungen schon vielfach unter Beweis gestellt haben und somit nicht
wiederholt beweisen müssen.
Inzwischen ist UDI durch die Qualität der Ausbildung zu einer international
anerkannten Vereinigung aufgestiegen. UDI will keine Konkurrenz zu nationalen oder
internationalen Verbänden sein.
Erfahrung und Sicherheit stehen bei uns im Vordergrund.
Ein eigenes Lehrbuch und viele andere Lehrmaterialien führen den Schüler
mit erstklassigen pädagogischen und humorvollen Methoden zum Ausbildungsziel. Neu zur UDI
stoßende Instructoren können ihre bisherigen, erprobten und eingespielten
Unterrichtssysteme beibehalten, bzw. auf den Stand von UDI erweitern. UDI erbringt
viele Serviceleistungen, die eine Berufsausbildung ungemein erleichtern.
Bei uns muss gemäß den Standards eine Mindestanzahl an Taucherausbildungen jährlich
nachgewiesen werden. Die Überprüfung erfolgt durch die UDI Zentrale bzw. durch die
jeweiligen UDI Landesgeschäftsstellen.
Um seine Ausbildungstätigkeit professionell durchführen zu können, wird dem neu zur UDI
kommenden Instructor eine Grundausstattung, ein
sog. Instructorpaket geliefert.
CMAS Germany 
Der weltweit größte Tauchsportverband wird in allen Ländern durch
einen Ortsverband vertreten. In Deutschland ist dies unter Federführung des VDST der CMAS
Germany, in Spanien die FEDAS u.s.w. Insgesamt gibt es auf 5 Kontinenten (Europa, America,
Afrika, Asien, Ozeania,) in 112 Ländern Landesverbände der CMAS in der über 300.000
Tauchlehrer und Tauchlehrer Assistenten nach den Richtlinien der CMAS Ausbilden.
Da die einzelnen Landesverbände der Länder sich selbst verwalten und auch ihre
Ausbildung auf Grundlage der CMAS selbst gestalten gibt es keine Zentrale Verwaltung die
eine Gesamtzahl der Brevetierten Taucher festhält. Dies führt häufig zu der falschen
Annahme, das die Federacion CMAS nicht besonders groß ist.
CMAS in Deutschland festgeschrieben.
Die weltweit wohl einmalige Zersplitterung der deutschen Tauchsportverbände von
Interessen, Meinungen und Ausbildungsstandards im Tauchsport wurde durch die Gründung der
"CMAS Germany" beendet.
Mehr als 6000 Tauchlehrer und Instructoren des VDST, Barakuda, Fit, IDA, VETL, VIT und FST
werden eine neue gemeinsame Zukunft verwirklichen und zu einer Transparenz im Tauchsport
zum Wohle des Sporttauchens umsetzen. Weitere Verbände werden hinzukommen.
Die "CMAS Germany" wird als Partner des Weltverbandes streng nach den CMAS
Standards arbeiten, mit identischer Werbung im Markt auftreten und mit gleichen
Ausbildungs- und Prüfungskriterien brevetieren. So wird eine neue Tauchergeneration
geboren, der "CMAS Taucher". Ein Taucher mit einer qualitativ hochwertigen
Ausbildung, hohem Sicherheitsstandard und Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft
unserer Meere.
Der Weltverband CMAS
Der Weltverband CMAS - Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques - hat gleiche
internationale Ziele, aber ansonsten keine direkten Verbindungen zur CMAS Germany. Sie ist
also keine Filiale des Weltverbandes, sondern völlig autark. Die CMAS mit der
Geschäftsstelle in Rom gibt lediglich die Standards vor und beliefert den deutschen
Verein mit Lizenzunterlagen und Cards, die weltweit anerkannt werden müssen.
Diese Standards der CMAS dürfen weder in der Quantität noch Qualität unterschritten
werden. Die CMAS Germany kann aber nationale und internationale Belange berücksichtigen
und die Richtlinien ausbauen und verbessern. Über den Verband Deutscher Sporttaucher
e.V., als Lizenzgeber, ist die CMAS Germany e.V. in die Sportfamilie des Deutschen
Sportbundes integriert. Tauchlehrer, Übungsleiter und Trainer verfügen über einen
national und international anerkannten Status, der sich grundsätzlich von denen der
"Profit-Verbände" des Auslandes abgrenzt. Versicherungen für Gesundheit, Leben
und Material entsprechen den Anforderungen der Mitglieder.
VDST
FIT
VIT
VEST
VETL
UDI
Pro Tec
ITD
ICMC
IDA
Baracuda
SSI Scuba Schools International
Derzeit unterrichten bereits mehr als 30 Tauchschulen in ganz Österreich nach der
SSI-Methode !
Was zählt ist ein verlässlicher Partner: SSI ist seit mehr als 30 Jahren
bekannt für besonders sichere Tauchausbildungen. Deshalb entscheiden
sich immer mehr Tauchinteressierte für eine Ausbildung bei SSI. Durch die kompakte,
moderne Struktur der Kurse wird ein hohes Niveau erreicht. Gute Unterlagen und Lehrhilfen
erleichtern das Lernen, ermöglichen flexible Zeiteinteilung und erhöhen das Vergnügen.
SSI wurde 1970 von Tauchsporthändlern in den USA ins Leben gerufen. Das damals entworfene
Konzept, welches die Vorzüge verschiedener Ausbildungssysteme zusammenfasst, wurde bis
heute kontinuierlich weiterentwickelt und ist nach wie vor führend.

Derzeit unterrichten bereits mehr als 30 Tauchschulen in ganz Österreich nach der
SSI-Methode !
Der SSI-Tauchschein ist weltweit anerkannt. SSI Ausbildungen werden
ausschließlich in den über 2000 geprüften Tauchshops, Tauchbasen und Tauchschulen in
mehr als 80 Ländern angeboten.
Europa als Sicherheitskontinent:
RSTC (Recreational Scuba Training Council) ist der Zusammenschluss der
leitenden Tauchsportorganisationen (u.a. SSI) Europas und steht für die Verbesserung der
Sicherheitsmaßnahmen / Standards und deren konsequenten Einhaltung.
Dieser Verhaltenskodex in Sachen Tauchsicherheit soll internationale Anwendung finden und
den zuständigen Behörden als Grundlage dienen. Die Mitglieder von RSTC verpflichten sich
gemeinsam die Erhaltung unserer Gewässer durch die entsprechende Ausbildung und
Aufklärung der Taucher zu gewährleisten.
Durch die Verbesserung der Sicherheitsrichtlinien im Tauchsport ist die Zahl der
Tauchunfälle von 1976 bis 1992 um 65% gesunken !
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